Reifenbreite   Querschnitt   Felgengröße   Index  
Reifentyp Hersteller Fahrzeug Spez. Runflat
Reifenbreite   Querschnitt   Felgengröße   Index  
Reifentyp Hersteller    
   
Reifenbreite   Querschnitt   Felgengröße   Index  
Reifentyp Hersteller    
   
Reifenbreite   Querschnitt   Felgengröße   Index  
Reifentyp Hersteller    
   
Wie erkenne ich den richtigen Reifendruck?

Der Reifendruck

Der vom Fahrzeughersteller vorgegebene Reifendruck ist meist niedriger als eigentlich benötigt. Durch einen niedrigeren Reifendruck erreichen die Autobauer, dass ihre Fahrzeuge noch komfortabler auf der Straße liegen. Die Reifen haben fast die gleiche Wirkung wie Stoßdämpfer am Fahrzeug.

Eine Faustregel beim Reifendruck: Befüllen Sie ihre Reifen mit 0,2 Bar mehr, als die Empfehlung vom Hersteller, jedoch ist dies auch nur eine Notlösung. Besser ist es die Reifen über eine längere Zeit zu beobachten und anhand dem Abriebsbild der Reifen, den optimalen Reifendruck finden.

Anhand unserer Grafik sehen Sie die verschiedenen Abriebsbilder, die bei falschen Reifendruck entstehen.

Reifendruck

Worauf Sie beim Reifendruck achten sollten

  • Messen Sie den Luftdruck am kalten Reifen. Korrigieren Sie die Luftdrücke nicht am warmen Reifen. (Ein Luftdruckanstieg während der Fahrt ist normal.)
  • Die Luftdrücke in den Reifen müssen achsweise gleich sein, dürfen allerdings zwischen Vorder- und Hinterachse differieren.
  • Die Ventilkappen müssen fest aufgeschraubt sein, da sie das Ventil vor Staub und Schmutz und somit vor Undichtigkeit schützen. Ersetzen Sie sofort fehlende Ventilkappen.
 
Informationen zum Reifendruck

80 Prozent aller Fahrzeughalter fahren mit zu niedrigem Reifendruck

Sicherheitskontrollen, die 2009 an 52.400 Fahrzeugen in 15 Ländern der EU durchgeführt wurden, ergaben, dass 81 % aller Autofahrer mit zu niedrigem Reifenluftdruck fahren. Jedes Jahr werden 4 Milliarden Liter Kraftstoff im Wert von 5,2 Milliarden Euro verschwendet. Hierdurch entstehen 9,3 Millionen Tonnen zusätzlicher und unnötiger CO2 Emissionen – dies entspricht 3,47 g/km CO2 pro Jahr und Auto auf Europas Straßen.

Die Reifenchecks wurden von Bridgestone in Einkaufszentren und auf öffentlichen Parkplätzen durchgeführt. Sie gehören zur Sicherheitsinitiative „Erst Denken – Dann Lenken“ (Think Before You Drive), einer weltweiten gemeinsamen Initiative der FIA Foundation (Fédération Internationale de l'Automobile), der Bridgestone Corporation sowie nationalen Automobilclubs, die 2005 ins Leben gerufen wurde.

Die Analyse der Testergebnisse ergab, dass 26,5 % der Autofahrer mit zu niedrigem Reifendruck unterwegs sind (d. h. mindestens 0,5 bar unterhalb des vom Hersteller empfohlenen Drucks). 7,5 % der Fahrer gefährden ihre Sicherheit sogar extrem durch erheblichen Unterdruck (mehr als 0,75 bar unter dem empfohlenen Druck).

Nahezu 17 % aller Reifen auf der Straße sind außerdem so verschlissen, dass sie unterhalb des von der EU festgelegten Grenzwerts von 1,6 mm Profiltiefe liegen. Etwa 9 % aller inspizierten Reifen waren nicht nur stark abgenutzt, sondern auch mit erheblichem Unterdruck unterwegs.

Niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand

Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass viele Autofahrer nicht wissen, dass ein Reifen – genau wie ein Luftballon – mit der Zeit von alleine an Druck verliert und dass das Fahren mit ungenügendem Reifenluftdruck nicht nur gefährlich sein kann, sondern auch zur Kraftstoffverschwendung führt und somit wesentlich zum Ausstoß von CO2-Emissionen beiträgt. Grund hierfür ist, dass der Luftdruck einen großen Einfluss auf den Rollwiderstand der Reifen ausübt, der wiederum ein wichtiger Faktor für den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs ist.

Je nach Art der Straße und Fahrstil macht der Rollwiderstand 18 % bis 26 % der Gesamtkraft aus, die auf ein Fahrzeug wirkt. Da durch ungenügenden Reifenluftdruck der Rollwiderstand steigt, wirkt sich dies direkt auf den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen eines Fahrzeugs aus.

 
Der falsche Reifendruck

Wegen falschem Reifendruck persönliche Sicherheit in Gefahr

Darüber hinaus ist Fahren mit zu niedrigem Reifenluftdruck und unzureichender Profiltiefe gefährlich. Bei nachlassendem Luftdruck verschlechtert sich die Fahrbahnhaftung und der Fahrer kann die Kontrolle über das Auto verlieren. Niedriger Reifendruck wirkt sich zudem äußerst negativ auf die Haltbarkeit der Reifen aus, da die Scherbeanspruchung in der Reifenschulter und die Wärmebildung durch das Walgen der Seitenwände übermäßig hoch sind. Fahrern, die mit bedenklich niedrigem Reifenluftdruck fahren, droht aufgrund dieser Faktoren ein möglicher Ausfall der Reifen.

Reifen mit weniger als der gesetzlich zulässigen Profiltiefe stellen ein unmittelbares Sicherheitsrisiko dar. Bei einem Pkw, der auf Reifen mit einer Profiltiefe von weniger als 1,6 mm fährt, kann die Geschwindigkeit, bei der Aquaplaning beginnt, um bis zu 40 % geringer sein.

 
Reifendruck Ergebnisse

Umfrage Ergebnisse zu Reifendruck

Reifenluftdruck
26,5 % aller überprüften Fahrzeuge wies einen bedenklich niedrigen Reifenluftdruck auf (bei 7,5 % war der Druck sogar erheblich zu niedrig).

Einer von elf Autofahrern geht ein hohes Sicherheitsrisiko ein, da er mit kritisch ungenügendem Reifendruck und/oder abgefahrenen Reifen fährt.

Verschleiß durch ungenügenden Reifenluftdruck + Zu geringes Reifenprofil
3 % der überprüften Reifen haben einen um 50 % erhöhten Kraftstoffverbrauch aufgrund ungenügenden Reifenluftdrucks.

Bei 16,6 % der überprüften Reifen lag das Reifenprofil unter der gesetzlich vorgeschriebenen Tiefe von 1,6 mm.

Auswirkungen des ungenügenden Reifenluftdrucks auf die Umwelt
28,2 Millionen Reifen gehen durch vorzeitigen Verschleiß verloren.

18 % bis 26 % der Gesamtkrafteinwirkung auf ein Fahrzeug kommen vom Reifenrollwiderstand.

26,5 % der überprüften Fahrer hatten einen signifikant höheren Kraftstoffverbrauch aufgrund des ungenügenden Reifenluftdrucks.

Durch ungenügenden Luftdruck werden 4 Milliarden Liter Kraftstoff im Wert von 5,2 Milliarden Euro verschwendet. Dadurch werden die CO2-Emissionen um weitere 9,3 Millionen Tonnen erhöht.

Dies entspricht einer zusätzlichen Last von 3,47 g/km CO2 für jedes Auto auf Europas Straßen!

Die Gesamtkosten, einschließlich erhöhtem Verschleiß und Kraftstoffverbrauch, belaufen sich auf 7,7 Milliarden Euro pro Jahr.